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Ziel-Sätze
Inhalt /
Hinweise:

 
 

Du bist heute, was du gestern gedacht hast.
Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein. 
                                
(Buddha) 


  

Ziel-Sätze

Why not?  -  Go and get it!  *

 

INHALT:

Allgemeines
Gefühle als Maßstab und Signalgeber

    Einige Ursachen für ungute Gefühle
        Unaufmerksamkeit
        Unerhrlichkeit
        Nachlässigkeit
Ziel-Sätze
    Kraftvolle Unterstützung - durch ...
    Die unmittelbare Bitte ...

|              Ziel-Sätze in der Praxis
|                  Begrüßung des Tages 
|                  Partnerschaft
|                  SELBST-gestaltende Visionen
|                  Einige weitere Ziel-Sätze
|        Auch Ziel-Sätze wollen lebendig sein ...
|          Ziel-Sätze machen Wirkungen
|          Handeln - Entscheidungen ...
         Und immer wieder auch ...  "Danke!"

 
"Eigentlich geht es doch immer wieder darum", bemerkte Johannes in einer Gesprächsrunde, "dass man sich selbst - das eigene Denken und Verhalten und damit auch das Erleben und Fühlen - ständig weiter entwickelt. Dass man also nach Möglichkeiten Ausschau hält, wie man die vorhandenen Lebensumstände erfreulicher verbessern und sich selbst damit sozusagen erweitern und glücklicher machen kann."

"Das ist leichter gesagt, als getan!", wandte Peter ein. "Ich erlebe das nicht nur bei anderen, sondern natürlich auch immer wieder bei mir, dass ich über Dinge sehr klug daherrede, die ich irgendwo gehört, gelesen oder auch mir ausgedacht habe. Aber das ist eben zunächst nur Theorie! - In der Praxis schaut es dann häufig ganz anders aus! Da möchte ich verschiedenes in die Tat umsetzen und schaffe es dann doch oft nicht!"

"Das kenne ich auch!", warf Ulrike kopfnickend ein. "Das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis - zwischen Reden und Handeln - zwischen Schein und Sein. - Besonders macht es mir zu schaffen, wenn ich nach Außen etwas sage oder tue, wo ich in meinem Inneren eigentlich gar nicht dahinter stehe. Oder ich möchte etwas mir innerlich Wichtiges nach Außen bringen und verständlich machen - und schaffe das nicht, weil ich mich nicht traue und ins Schweigen flüchte, die treffenden Worte und Bilder nicht finde oder mir nicht Gehör verschaffen kann."

"Und dann fühlst du dich gespalten - oder hin- und hergerissen - oder zerrissen, stimmt’s?", fragte Johannes.

"Ja - oder auch gleichgültig, schlafmützig, unaufmerksam und teilnahmslos", ergänzte Ulrike, "je nachdem, ob ich mich um meine inneren Signale kümmere oder sie beiseite schiebe."

Nun meldete sich wieder Peter: "Die Quizfrage ist aber doch: Wie schaffe ich es, selbst immer mehr so zu werden, wie ich mich haben will, wie ich also mehr sein will? So, dass ich mich immer weniger gespalten oder unwohl oder schwach und unfähig fühle? So, dass ich es immer öfters schaffe, erfolgreich dafür zu sorgen, dass es mir gut geht, alleine und mit anderen zusammen?"

Das beschäftigte uns dann sehr intensiv in dieser und auch noch in den folgenden Gesprächsrunden.

 

Gefühle als Maßstab und Signalgeber

Wie macht sich eigenes Denken, Verhalten und Handeln bemerkbar, das nachteilig für mich (und damit auch für andere) wirkt?
Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass es das Anliegen ‘des Lebens’ ist, Freude und Wohl-fühlen zu entfalten (ähnlich, wie es eine Blume dazu treibt, ihre Blütenpracht hervorzubringen). Danach habe ich also Sehnsucht, darauf kann ich mich freuen und dafür kann ich mich auch anstrengen. - Empfinde ich weniger Freude, bin weniger gesund, gehe weniger erfolgreich mit mir und anderen um usw., dann nehme ich das wahr im Wechsel von ‘mehr Freude spüren’ zu ‘weniger Freude spüren’.
 

die Richtung ist entscheidend

 
Das Weniger erkenne ich als ‘ungute Gefühle’ (Ärger, Trauer, Schmerzen, Kontaktschwierigkeiten usw.) und es sind Alarmzeichen dafür, dass es höchste Zeit zum Gegensteuern ist. Höchste Zeit, selbst wieder besser für Freude und Wohl-fühlen und damit das Ansteigen der eigenen Lebens-Qualität zu sorgen. Dazu gehört dann nicht nur, vorhandene Lebens-Inhalte so zu verändern und weiter zu entwickeln, dass sie leichter und erfreulicher zu bewältigen sind, sondern auch gleichzeitig die Suche nach neuen, interessant erscheinenden, aber bisher noch unbekannten Inhalten (z.B. über Kurse und Seminare), um zusätzliche Quellen von Lebens-Freude zu erschließen.

Das spürbare Sich-verändern der Gefühle ist also ein wertvolles Signal, das darauf hinweist, zu welchen Wirkungen das eigene Denken, Verhalten und Handeln momentan beiträgt.

 

Einige Ursachen für ungute Gefühle

Wie kommt es, dass gute Gefühle wie Freude, Lachen von Herzen, Entspannung und Wohl-fühlen nachlassen und sich ungute und belastende Gefühle verstärkt breit machen können?

  • Unaufmerksamkeit (zu wenig Konzentration auf das Wesentliche)
    Unaufmerksamkeit ist das Aufsplittern der Aufmerksamkeit auf mehrere Inhalte (z.B. duschen und gleichzeitig über das Frühstück und Tagesprobleme nachdenken - essen und gleichzeitig Musik hören und ein Gespräch führen - usw.). Das ‘Bestmögliche’ ist nur mit ungeteilter Aufmerksamkeit für das gerade Wesentliche zu erreichen. Es verlangt immer den ‘ganzen’ Menschen (mit Leib und Seele, Verstand und Gefühl). Je mehr es gelingt, die Aufmerksamkeit auf das jetzt Wesentliche zu bündeln, desto beglückender kann jeder Augenblick ‘bewusst’ gestaltet, empfunden und - ganz wichtig - auch genossen werden. Jetzt werden auch die inneren Signale (veränderte Gefühle, Innere Stimme, Intuition) mehr und mehr wahrnehmbar und können mit-einbezogen werden.
     

  • Unehrlichkeit sich selbst und anderen gegenüber
    Wieder geht es um den ‘ganzen’ Menschen, dass ich also außen nur das tue, wozu ich innerlich auch wirklich stehe (was ich wirklich so will). Also deckungsgleich zu sein - kongruent! Nur dann hat die eingesetzte Energie ein klares Ziel und eine ‘ungeteilte’ Richtung. - Andernfalls verbraucht das So-tun-als-ob (falsch spielen) sinnlos und selbstschädigend wertvolle Lebens-Energie, die dann für ‘bestmögliche Lösungen’ fehlt. Schlechte Kompromisse, Zaudern, Treten auf der Stelle und Gefühle von Unzufriedenheit und Unglücklich-sein sind dann häufige Folgen.

ja-aber, ja-nein

 
Im Gegensatz zu:

ja-ja, nein-nein

              auch:  MOSAIK / Authentisch 

 

  • Nachlässigkeit und ablehnende Haltung gegenüber eigenen Schwächen.
    Schwächen sind im Moment noch nicht voll entwickelte Stärken, also im Inneren noch versteckte Schätze, die lebendig und auch in das alltägliche Leben bereichernd eingefügt werden wollen.

Anlagen, Fähigkeiten, Talente, Neigungen

Im Laufe der Entwicklung bilden sich aus den innerlich angelegten Fähigkeiten, Neigungen und Talenten, die alle gleich-wichtig und gleich-wertvoll sind, sogenannte Favoriten (Stärken?) heraus, die leichter gehen und deshalb bevorzugt trainiert und angewendet werden. Andere innere Teile bleiben so mehr oder weniger zurück (Schwächen?). 
Sie melden sich in Situationen, wo Gefühle von Zaudern, Ängstlichkeit, Abwehr und Widerstand aufkommen mit: "Das kann ich nicht! - Das ist nichts für mich! - Das geht nicht! - usw." - Nun können sie erkannt und durch Dazu-lernen und Einüben neuer Möglichkeiten zu dem entwickelt werden, was sie sein können und auch sein wollen, nämlich gleichberechtigt Mitwirkende in einem persönlich erfüllten und glücklichen Leben.

 

Ziel-Sätze 

Kraftvolle Unterstützung 
durch das Unterbewusstsein - und das Bewusstsein

Eine sehr wirksame Möglichkeit, Entwicklungsanliegen zu unterstützen und zu fördern, ist es unter anderem, dem eigenen Unbewussten mit Ziel-Sätzen entsprechende Aufträge zu geben.

Ziel-Sätze fassen das eigene Ziel ins Auge und ermutigen zum Wachstum. 
Sie dienen der Entwicklung der Persönlichkeit 
(des eigen-ständigen und sich selbst bewussteren Menschen).

Das Unbewusste hat unter anderem auch die Aufgabe, als ‘dienstbarer Geist’, als innerer Riese mit ungeahnten Kräften, für ‘seinen’ Menschen da zu sein. Es ist immer auf Empfang. Doch Achtung: Es nimmt ‘alles’ (Gedachtes, Gesprochenes, Gehörtes und Gesehenes) wörtlich. Bei "Ich will keinen Streit!" fördert das Unbewusste z.B. das Unerwünschte, nämlich den Streit, weil es negativ formulierte Ziele nicht umdeuten kann. Entsprechend beeinflusst es dann Denken, Verhalten und Handeln.

Alte Aufträge, die aus früheren Zeiten (Kindheit, Schule, Vergangenheit) im Unterbewusstsein in großen Mengen gespeichert sind und bisher teilweise zu unerwünschtem Denken, Fühlen, Verhalten und Handeln beigetragen haben, werden durch aktuelle Ziel-Sätze, wenn diese überzeugt und ausdauernd angewendet werden, nach und nach überschrieben.

Die entscheidenden Fragen sind:

  • Wie will ich selbst künftig mehr sein?
     

  • Auf welche Ziele will ich für mich zugehen?"
     

  • Will ich mich nun selbst darum kümmern, meine bisher noch nicht entdeckten und noch wenig ausgeprägten Anlagen und Fähigkeiten zu entfalten und weiter zu entwickeln?

Ziel-Sätze müssen, um unmittelbar wirken zu können, positiv, klar und in der Gegenwart formuliert sein. Sie müssen wichtige persönlich Anliegen enthalten, die selbst und damit ‘in eigener Zuständigkeit’ verwirklicht werden können. Sie sollen täglich - begleitet von den entsprechenden inneren Vorstellungen, Bildern und Gefühlen - mindestens einmal in entspanntem und konzentriertem Zustand (möglichst mit geschlossen Augen / die ganze Aufmerksamkeit geht jetzt nach Innen), langsam und laut gesprochen werden. Die innere Freude muss dabei zu spüren sein.

Ziel-Sätze sind nicht nur sehr wirkungsvolle Aufträge für das Unbewusste, sondern sie verankern die Inhalte auch im Bewusstsein. Deshalb ist es nützlich, sie auch untertags mehrmals zu wiederholen. So wird das alltägliche Handeln mehr und mehr von ihnen begleitet und an ihnen gemessen. Die Aufmerksamkeit wird geschärft. Damit ergeben sich immer mehr Chancen für neue und wirkungsvollere Entscheidungen ‘auf die eigenen Ziele zu’.

 

Die unmittelbare Bitte
um Hilfe und Unterstützung an das Unbewusste

Sind für eine Situation keine geeigneten Ziel-Sätze (Ziele, konkrete Lösungsideen) vorhanden, dann kann das Unbewusste auch unmittelbar um Hilfe und Unterstützung gebeten werden. Wichtig ist dabei, die Bitte verbindlich (= eine gute Verbindung fördernd) und mit Respekt zu formulieren und sie täglich und so lange zu wiederholen, bis erfolgversprechende eigene Überlegungen dazu in Fluss kommen.

Beispiele:
Ich nehme meine pflegebedürftig Mutter in meiner Wohnung auf, weil ich meine, dass das so sein muss. Danach merke ich, dass mir die Belastungen zu groß sind und mein Leben in einer Art einengen, wie ich das nicht haben möchte. Ich weiß mir nicht zu helfen. - Jetzt wende ich mich an meinen inneren Berater, das Unbewusste: "Ich bitte dich, mein Unbewusstes, mir bei der Suche nach Möglichkeiten zu helfen, wie ich einerseits dem Anspruch auf Hilfe meiner Mutter gerecht werden kann und andererseits auch für mich die notwendigen Freiräume und die Unabhängigkeit erreiche, die ich für mich und ganz persönlich brauche. Ich bitte dich um Unterstützung, so gut es dir eben möglich ist! - Ich danke dir schon jetzt für deinen Einsatz!" - oder:

Im Büro, aber auch unter Freunden merke ich, dass ich dazu neige, mich bei anderen einzumischen, also zu glauben, dass ich die besseren und richtigeren Lösungen für sie parat habe. Das führt immer wieder zu Streit und Verstimmungen. - "Ich bitte dich, mein Unbewusstes, mir bei der Suche nach Wegen zu helfen, was ich selbst verändern, verbessern und dazu-lernen kann, um mit anderen Menschen besser in Beziehung zu sein! - So gut es dir eben möglich ist! - Und ich danke dir schon jetzt für deine Unterstützung!" (Mögliche Ziel-Sätze: "Ich kläre bewusst und mit Überblick, was ich für mich gerade will. - In lebendiger Verbindung mit mir, meinem Gegenüber, der Situation und den realistischen Möglichkeiten, entscheide ich für mich! Niemand sonst! - Ich mische mich nicht bevormundend oder besserwissen-wollend in die Entscheidungen anderer ein! Auch die anderen sind für sich genauso kompetent, wie ich für mich. - Ich bemühe mich immer um gute, freundliche und menschliche Verbindungen!")

In dieser Zeit der ‘Suche’ ist es besonderes wichtig, auf innere und äußere Signale zu achten. Da kommt eine Idee, da fallen mir Einzelheiten in einer Situation auf, die ich mit mir und meinem weiteren Weg in Verbindung bringe, da lese ich einen Satz oder höre jemanden etwas sagen, was mich berührt und betroffen macht. Die Einzelheiten solcher Ereignisse sollten möglichst gleich aufgeschrieben werden. Denn die Inhalte blitzen zwar intensiv auf, doch sie werden schnell durch andere Tagesereignisse überdeckt und geraten dann in Vergessenheit. Durch Aufschreiben können sie für das Klarwerden und das eigene weitere Vorgehen fruchtbar gemacht werden.

 

Ziel-Sätze in der Praxis

Um die momentan besonders erwünschte eigene Entwicklung zu unterstützen, sind meist mehrere Ziel-Sätze gleichzeitig notwendig. Im Folgenden sind als Beispiele einige Zusammenstellungen von Ziel-Sätzen, die sich in der Praxis gut bewährt haben, wiedergegeben.
 

Begrüßung des Tages

Ich habe eine Vorstellung (ein inneres Bild und dazu ein Gefühl) von MIR, wie ICH bin, wenn ich meine Fähigkeiten und Anlagen - und damit mein Verhalten - so entwickelt habe, wie ich das mehr möchte. 
Auf dem Entwicklungs-Weg dorthin, werden mit den Ziel-Sätzen alle in Frage kommenden Teile in mir immer wieder angesprochen, erinnert, ermutigt, gestärkt und gefördert!

 

Begrüßung des Tages

HINWEIS:
 wahrnehmen und annehmen meint u.a.: "beachten und wertschätzen"

 

 

Partnerschaft

 

Mein Ziel, meinen Traum, mein Anliegen, 
wie ich ein Miteinander in einer Partnerschaft
leben will, wahr machen!

 

Partnerschaft

 

 

SELBST-gestaltende Visionen

Vorstellungen, Ziele, Träume, Anliegen, 
wie ICH sein und MICH entfalten will. 
Es macht Freude, die vorhandene Wirklichkeit mit der erwünschten, denkbaren Wirklichkeit zu bereichern! 
SELBST-gestaltende Visionen helfen mir, MICH so zu gestalten, wie ICH immer mehr sein möchte!

 

Visionen1
Visionen2
Visionen3

***Du bist heute, was du gestern gedacht hast. Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein.    (Buddha)***

 

 

Einige weitere Ziel-Sätze

 

weitere Ziel-Sätze

    Neugierig und offen nehme ich diesen Augenblick wahr, beachte und
    und spüre ihn - und mache das Bestmögliche daraus.!

Hinweise auf Ziel-Sätze in anderen Texten: 
  u.a.  Begegnen - Wie will ich dir begegnen? (U-Fundgrube)     Gedanken

 

Auch Ziel-Sätze wollen lebendig sein - und sich verändern dürfen

Im Zuge des Wachsens verändert sich der Mensch. Er gewinnt neue Kräfte, findet neue, zusätzliche Möglichkeiten und erkennt neue Ziele (wenn auch vielleicht nur in Nuancen anders als bisher). Entsprechend wollen sich auch die Ziel-Sätze weiterentwickeln.

Wenn sich das Gefühl meldet, dass ein Ziel-Satz verbessert werden sollte, dann meldet sich in der Regel auch das Unbewusste mit entsprechenden Ideen. Es ist wichtig, auch auf Umformulierungen die Grundsätze von Ziel-Sätze anzuwenden (Gegenwart, positiv, in eigener Zuständigkeit usw.) und so lange nach den treffenden eigenen Worten zu suchen und sie zu probieren (laut aussprechen, mit der inneren Vorstellung vergleichen, spüren), bis sich ein gutes Gefühl und die innere Überzeugung melden: "Ja, so passt es!"

 

Ziel-Sätze machen Wirkungen

Beim Arbeiten mit Ziel-Sätzen ist nicht nur deren konsequente Anwendung, sondern auch das sorgfältige Beobachten der Wirkungen wichtig. Sind die Wirkungen mehr und mehr so, wie ich das will? - Oder sind sie noch nicht so toll? Dann kann es sein, dass Inhalte und / oder Worte der eigenen Ziel-Sätze (Ziele) überdacht und verbessert werden sollten.

 

Handeln - Entscheidungen treffen, ausführen und sichern

Das bewusste Arbeiten mit sich selbst und den inneren und äußeren Möglichkeiten führt über kurz oder lang zu Entscheidungen, die das eigene Leben weiter-entwickeln sollen (z.B. "Ich suche mir jetzt eine neue Wohnung! - Ich gehe morgen zum Arzt! - Ich höre sofort mit dem Rauchen auf! - Ich schaue mich nach neuen Inhalten um, die mir auch Freude machen! - usw.).

Das sind wichtige Schritte in die selbst gewählte Richtung. Ziel-Sätze und klare Entscheidungen leisten also ausgezeichnete Vorarbeit. Doch der Weg, das nun auch wirklich zu tun, ist oft steinig und von Rückschlägen bedroht.

Wichtig ist, mit den Ziel-Sätzen weiter zu machen und gleichzeitig das aktuelle Handeln zusätzlich gegen Rückfälle in alte Gewohnheiten und Bequemlichkeiten zu sichern, also die eigenen Schwächen zu berücksichtigen.

Johannes erzählte dazu ein Beispiel: "Im vergangenen Jahr habe ich mich dazu entschlossen, ein Fastenzeit zu machen, um mein Gewicht zu reduzieren. Ich hatte damals 88 kg. So habe ich mich nicht mehr wohl gefühlt und mir auch selbst nicht mehr gefallen. Ich habe mir also fest vorgenommen, ein Gewicht von 81,5 kg zu erreichen und zu halten. - Das war meine klare Entscheidung!
Ich begann mit dem Fasten. Doch dann kamen die Schwierigkeiten, es durchzuhalten und nicht vorzeitig abzubrechen. Das kostete täglich besonders die Überwindung, nicht an gutes Essen zu denken.
Nach Abschluss der Fastenzeit war ich meinem Ziel erheblich näher gekommen, hatte es aber noch nicht wirklich erreicht und gefestigt. Ich musste also lernen, mein Essen sehr bewusst zusammen zu stellen, weniger zu essen und mein Gefühl ‘satt’ wieder mehr zu beachten.
Wieder war ich mit den Versuchungen meiner früheren Gewohnheiten und damit gleichzeitig mit der Herausforderung konfrontiert, sie zumindest teilweise zu überwinden und durch neues Verhalten zu ersetzen, das mich einerseits auf mein gewünschtes Ziel - 81,5 kg - zuführte und andererseits aber ‘auch’ Freude machte (z.B. kleinere Portionen).
Es war immer wieder schwer, nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und ‘nicht’ spontan das zu essen, was mich in meinen Gedanken, aus den Schaufenstern, durch entsprechende Gerüche oder aus Tellern von nebenan anlachte, wonach ich also gerade Gelüste hatte.
Es gab schon immer wieder Einbrüche, wo ich dann schwach geworden bin, aber letztlich bin ich meinem Weg und vor allem auch meinem Ziel treu geblieben - und habe es in der Zwischenzeit auch erreicht!"

Das sagte er mit recht stolzem und zufriedenem Gesichtsausdruck. Ich fragte: "Gab es etwas, was dir den Weg, das Fasten durchzuhalten und danach dein Essen sorgfältiger zusammenzustellen, erleichtert hat?"

"Ja - das gab es! Natürlich habe ich mit meinen Ziel-Sätzen gearbeitet - und tue das auch heute noch. Aber entscheidend war, dass ich mir vorgestellt habe, wie ich aussehen und mich fühlen werde, wenn ich mein Ziel-Gewicht erreicht habe. Jeden Anflug von Wieder-schwach-werden habe ich dadurch entschärft, dass ich mir dieses Bild und die Vorfreude darauf gedanklich hergeholt und mir immer wieder gesagt habe:

>Ich freue mich auf mein Ziel - und ich setze mich dafür ein!<

Das hat ja auch wirklich gestimmt.
Es war auch immer wieder wichtig, weil es mich von anderen Gedanken und Möglichkeiten, die mir zwar gefallen, aber nicht gut getan hätten, abgelenkt und neue Kräfte mobilisiert hat.
Seit dieser tollen Erfahrung, wende ich diese Methode immer wieder an, bei kleinen Schritten, die ich machen möchte - und natürlich auch bei größeren. 
Es wirkt immer - wie ein Zauber!"

Ein Geheim-Tipp also, der - wie alles andere - ausprobiert werden darf.

 

Und immer wieder auch das bewusste "Danke!"

Das Unbewusste und auch alle inneren Teile sind unentwegt im Einsatz und tun ihr Bestes, mir bei der Gestaltung und Erfüllung meines Lebens zu helfen. Sie verdienen es, immer wieder ein ‘bewusstes’ und aufrichtiges "Dankeschön!" zu bekommen.

  • Danke, dass du, mein Unbewusstes, mich begleitest und nach Kräften förderst und unterstützt!
     

  • Danke auch für die Rüffel, Nackenschläge und Schmerzen, die mich aufrütteln sollen!
     

  • Danke für Hinweise, gute Ideen und Einfälle!
     

  • Danke! - Es ist schön, dass du da bist!
    In guter Verbindung mit dir wird alles leichter, freundlicher und fröhlicher!!

 

 

*) Why not? - Go and get it! = Wieso nicht? Probiere es, mache es, verwirkliche es für dich! 
                                            (alltägliche Redewendung in Amerika)

 

 

Zitate 8

Man kann alles, wenn man es uebt!

 

 

 

Thema der Woche ab 20.11.13 - 20.01.14   (12.,08,07,02)   "So möchte ich mehr sein! (oder auch: Wie muss ich mehr sein, um die von mir gewünschten Lebens-Erfolge mehr, schneller und intensiver verwirklichen zu können?)" - Ich sage oder denke es - und, so unglaublich das klingt, ich bin es bereits! Zumindest ein (ganz klein) wenig. Der innere Ansatz dazu ist also bereits vorhanden. Dieser braucht nun, um sich in der gewünschten Art entwickeln zu können, möglichst 'täglich' das Ansprechen und auch das Loben und Anerkennen auch der kleinsten Fortschritte. - Sehr hilfreich sind 'tägliche' Ziel-Sätze! 

(noch 15.06.02)    Sehr hilfreich sind 'tägliche' Ziel-Sätze, mit denen das mehr gewünschte eigene Sein als 'Ist' gefestigt und gestärkt wird. - Ziel-Sätze sind Erinnerungen für das aktuelle, bewusste Denken und Handeln - und sie sind, und das sichert letztlich ihre Wirksamkeit, ständig sich wiederholende Aufträge an das Unterbewusstsein, das im Hintergrund alles Denken und Handeln auf diese Ziele zu abstimmt. Positive Veränderungen sind zwingend!! Besonders wichtig sind allerdings: die sorgfältige Formulierung der Ziel-Sätze, langfristiges und ausdauerndes Dranbleiben und aufmerksames Beobachten der Entwicklung.  

(26.10.02)    "Ich möchte so gerne ..., aber ich schaffe das einfach nicht!" - So oder ähnlich - kennen Sie das auch? - Nun, die anderen Menschen werden sich nicht so schnell ändern, wohl auch nicht die äußeren Verhältnisse - aber ICH kann MICH immer mehr darauf zu entwickeln, wie ICH immer mehr sein möchte (um mein Erwünschtes dann auch verwirklichen zu können). Das geht! - Eine entscheidende Hilfe können dabei Ziel-Sätze sein, einer oder auch gleichzeitig mehrere. - Z.B. ich gehe zu leichtsinnig mit Alkohol um und möchte ihn künftig meiden. Entscheidend ist, dass ich das 'wirklich' will. Ein möglicher Ziel-Satz könnte dann sein: "Zu Alkohol sage ich 'NEIN!' - das ist fein!" - Ich bewege nun diesen Ziel-Satz so oft es nur geht in mir. Morgens beim Aufwachen - und vielleicht 10, 20 Mal auch während des Tages. Und am Abend schlafe ich damit auch wieder ein. So mobilisiere ich zu meinem bewussten Daran-denken auch die gewaltige Kraft meines Unbewussten. Die brauche ich dringend, um in kritischen Momenten nicht wieder schwach zu werden und meiner eigenen Bequemlichkeit (Sucht, alte Gewohnheiten) auf den Leim zu gehen. - Ziel-Sätze können helfen, immer mehr der/die zu werden, der/die ich wirklich sein will.

(01.-31.12.05)      Jahresende - Weihnachten - Neues Jahr: - Eine wichtige Zeit, zurückzublicken und Zwischenbilanz zu ziehen, gleichzeitig nicht nur gute Vorsätze zu fassen, die dann schnell wieder in Vergessenheit geraten, sondern erwünschte Veränderungen mit Ziel-Sätzen abzusichern. Ziel-Sätze wirken! Sie machen verändernde Entwicklung erfolgreich!
 

siehe auch:    Aufmerksamkeit (E-Fundgrube)   Gedanken    Mensch (Tun ist ..M-Fugru)    Newsletter Nr.65    Sinn 
                     Sprache  Streit (6)    Träume teilen    Worte  

NEUE ADRESSE für LABYRINTH:
http://www.labyrinthalschance.de/
Die Umstellung der einzelnen Links erfolgt aus Zeitgründen nur nach und nach!

                     LABYRINTH:
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Meinung (Glauben&Sein)      O.k.     Probieren   
                     Religionen    Regeln2     Roter Faden1-7      Schule(6-Un-gleichgewicht)      Selbstverständlich     

                 Schmerzen    Sinn2    So tun, als ob    Spannungen3(Hallo du)     Spüren    
Unterwegs    
                     Verändern      Vielfalt     Visionen      Ziele(2) 

 
Texte unter "Z" Z-Fundgrube Zauberbogen Zeichen auf dem Weg
Zeit Ziele Ziel-Sätze Zitate 4 Zitate 5
Zitate 6 Zitate 7 Zufrieden Zuhören Zuständig
Zuversicht Zu zweit Zwang Zwiegespräche
Zwischenbilanz Zum Schluss   Z-Ende   

 

verstreute "Z"-Texte Zitate 1-3   und   Zitate 8 ff.  siehe:  Inhaltsverzeichnis
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