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Regeln

Gebote und Verbote, Vorschriften und Übliches

 

 Regeln (z.B. für Familie, Schule, Ausbildung, Straßenverkehr usw. usw.) sind äußerlich festgelegte Orientierungen, die einem besseren Miteinander dienen sollen. Sie sind immer geprägt von den jeweils üblichen Denk- und Glaubensvorstellungen. 
Immer wieder werden sie auch dazu benützt, Menschen mit den verschiedensten Behauptungen, wie wissenschaftlichen Erkenntnissen, religiösen Geboten, gesellschaftlichen oder dienstlichen Zwängen usw. glauben zu machen, sie wären ‘absolut’ bindend. Das ist aber niemals so.

Vielmehr bieten Regeln nur einen groben und weitmaschigen Raster (was ‘man’ tut - und wie ‘man’ das macht - usw.), der dann möglichst von allen Betroffenen zum eigenen und zum allgemeinen Wohl angewendet werden kann. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich im einzelnen um Sprache mit ihren Worten, die Straßenverkehrsregeln oder bestimmte Formen des Zusammenlebens handelt.

Regeln sind abstrakt und haben keine Gefühle.

Erst wenn sie wieder von einem einzelnen Menschen aufgenommen und in seiner höchst-persönlichen Art mit Verstand und Gefühl verbunden werden, haben sie die Chance, zu dem zu werden, wozu sie gemeint sind. Nämlich zu verbindenden Brücken zwischen den Menschen, die dazu beitragen, das menschliche Miteinander leichter, freundlicher und fröhlicher zu machen.

Das leere (geist-, gefühl- und herzlose) Befolgen von Regeln, Geboten und Verboten, Befehlen, Aufträgen, wissenschaftlichen oder religiösen Erkenntnissen, erhebt die Regel zum Götzen und erniedrigt den Menschen zum ausführenden Automaten, der nach Programm zu funktionieren hat. Das ist nicht nur menschen-feindlich, sondern auch selbst-schädigend.

Entscheidend ist also zwischen Menschen niemals die Regel, der Befehl, die Norm oder das Gebot, sondern immer nur der Mensch mit seinen ganz persönlichen Fähigkeiten, Anliegen und Zielen, seiner Situation, seinem Grad an Bewußt-sein, Klarheit und Überblick und auch seiner Eigen-Verantwortung.

Nicht Regeln, 
sondern nur Menschen können menschlicheres Miteinander gestalten. 
Doch Regeln können dieses Streben fördern und erleichtern.

 

Thema der Woche ab  20.07.09  (10.01.04)    "Auf die sorgfältige Auswahl und die Dosis kommt es an!", sagt der Volksmund. 
Das also, was in geringen Mengen und achtsam genommen heilen, helfen und gut tun kann, kann im Übermaß genossen Unheil stiften und zerstören. - Es ist also nicht das Mittel, sondern es ist die höchst-persönliche Art der Auswahl und des Gebrauchs, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. - Gleiches gilt für Regeln und Rituale, die für ein Miteinander von verschieden denkenden und strebenden Menschen - und wir sind alle voneinander verschieden - unerlässlich sind. 

siehe auch:  MOSAIK / Regeln 

 

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verstreute "R"-Texte Reagieren -> G-Fugr. Reaktion -> K-Fugr. Recht haben -> Zit.3
Remembering -> Zit.43  Risiko -> Zit.12  Rückblick -> H-Fugr.  Rücksichtslos -> R-Fugr. 
Rülpser -> Zit.1         
 

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