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Realität
Inhalt /
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  •  Realität  (1)  -  erstarrt oder beweglich ?

  •  Realität  (2)  -  Wo bin ich? Wo ....

 

 

Realität  1

erstarrt oder beweglich ?

 

Realität, das sind Gegebenheiten und Umstände, Gedanken, Gefühle, Handlungen und andere Inhalte, Ängste, Befürchtungen und Hoffnungen - alles, was jeder jetzt, also heute und in seinem Alltag, denkt, fühlt, lebt und erlebt. Doch es ist auch all das, wonach er selbst und für sich strebt.

Mancher lebt den Alltag nur mit Gewohnheiten und Vorstellungen, auf eingefahrenen Geleisen, mit eintönigen Wiederholungen, ohne Perspektiven, ohne Interesse an Veränderungen und eigener Weiter-Entwicklung, ohne konkrete und persönliche Ziele. Da wird Realität einseitig und beginnt zu erstarren.

Mancher will auch mit der eigenen Realität, wie er sie für sich gestaltet oder auch geschehen lässt, möglichst wenig konfrontiert sein - und flüchtet, indem er sich selbst und anderen etwas vorzumachen versucht. 

Hans zum Beispiel versichert mit Nachdruck, wie gerne er doch etwas verändern würde - und tut nichts. Dann wiederholt er immer wieder seine resignierte Feststellung, dass man da eben nichts machen könne. 

Hubert hat ein kleines, an sich ausreichendes Einkommen. Nun hat er sich mit erheblichen Krediten eine Wohnung ausgestattet und ein Auto gekauft. Die Frage, ob ihn der Schuldenberg nicht erdrückt, beantwortet er mit einem Schulterzucken.

Antje nimmt Drogen und beschafft sich zu Lasten anderer (mit Pump und Diebstahl) das notwendige Geld. 

Thomas trinkt und sucht Schlägereien, wo immer er sie finden kann. Er verletzt andere, um sich abzureagieren und von seinem Frust vorübergehend zu befreien. 

Besonders typisch sind Jürgen und Heidi. Sie arbeiten - und arbeiten - und arbeiten. - Für anderes ist weder Zeit, noch großes Interesse vorhanden.

Flucht! -  Wovor? - Mit welchen Folgen? - und Wohin?

Um lebendig zu bleiben, braucht die Realität immer ‘gleichzeitig’ zwei Bezüge, nämlich denjenigen zur aktuellen Gegenwart (jetzt, dieser Augenblick, diese Situation) und zu einer persönlich interessanten und erwünschten Zukunft, also zu eigenen Zielen, die selbst erreicht werden können. 
Dazu gehören dann nicht nur Zuversicht und Hoffnung, sondern auch Bereitschaft und Tatkraft und immer wieder die Disziplin zur Überwindung eigener Trägheit, Bequemlichkeit und von inneren Widerständen, um das jetzt Mögliche und Notwendige dafür im richtigen Moment dann auch selbst zu tun.

Dann entwickelt und erneuert sich Realität, dann bleibt sie und der Mensch lebendig!
 

erfülltes Leben

 

 

 

Realität  2

Wo bin ich?  Wo komme ich her?  Wo will ich hin?

 

"Ich bin neugierig auf: das nächste Fernsehstück, die Sportberichte, die nächste Urlaubsreise in ein fernes Land - usw. usw.!" - Das kennen wir doch alle: Außen Neues dazu-entdecken! - Wunderbar! 

Und wer ist neugierig auf sich selbst?

Außen explodieren die Möglichkeiten - und innen? 
Was bewegt und treibt mich? Wo bin ich gerade - und wo möchte ich eigentlich immer mehr hin? Wie kann ich für mich ein besserer Steuermann / Steuerfrau in meinem Leben sein?

Der innere Zustand soll, so hört man es zumindest immer wieder, seine Entsprechung im eigenen Außen finden und das Außen soll ja auch ein Spiegel für den eigenen inneren Zustand bzw. die innere Sehnsucht sein.
Ob da etwas dran ist?
 

Ich bin es, der mein Außen gestaltet, erlebt und mitten drin ist. 

Wie viel bekomme ich eigentlich mit und was habe ich davon?

Ist das alles?

Es lohnt sich, dem nachzugehen! - Auch alleine. - Doch leichter und anregender ist es zu zweit oder auch in einem vertrauten Kreis. Besonders zwischen Partnern tun sich so ganz neue Möglichkeiten auf, mehr voneinander kennen und sich besser verstehen zu lernen.

Eine von vielen Möglichkeiten ist "malen - erfinden - erzählen".
 

Dazu folgende Anregungen:

1. 

Jeder, der mitmacht, erhält drei große Malblätter, von denen jedes eine Überschrift bekommt.

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

2.  Die Blätter betrachten und in eine eigene Reihenfolge legen. Das persönlich erste liegt oben.
 
3.  Dieses erste Blatt und seine Überschrift betrachten und sich innerlich dorthin treiben lassen. Das geschieht, ganz von alleine. Dazu auf dem Blatt ein Bild entstehen lassen, wie es kommt (ca. 10 Minuten). Kurz aufstehen, durchatmen,  ausschütteln und dann weiter so, auch mit den anderen Blätter.
 
4.  Die drei Bilder nun nacheinander betrachten und sich zu jedem Bild eine eigene, kurze Beschreibung einfallen lassen z.B. ein ängstlicher, sehnsüchtiger und ziemlich eintöniger Frosch / ein missmutiger, oft über andere enttäuschter, hektischer Roboter / ein fröhlich singender, tanzender und lachender Schmetterling - usw.
 
5.  Nun ein Bild nehmen, betrachten, die gefundene Beschreibung lesen und eine kleine Geschichte oder ein Märchen dazu (er-) finden und aufschreiben ( ca. 10 Minuten). - Kurz aufstehen, durchatmen, ausschütteln und dann weiter so auch mit den anderen Blättern.
 
6.  Nun können Bilder und Geschichten gegenseitig vorgestellt werden. Wer mag, darf mehr von einzelnen Ereignissen in Vergangenheit und Gegenwart und von Zielen,  Träumen und Hoffnungen für die Zukunft erzählen.
 
7.  Wenn es an der Zeit ist, soll dieses Miteinander-teilen, Sich-einander-zeigen und -anvertrauen mit einem herzlichen "Danke für deine Offenheit und dein Mitmachen!" abgeschlossen werden. (Denn nichts ist selbstverständlich!)

So wird die innere und äußere Realität (wie ich sie momentan erleben, wie ich mich darin fühle, wohin ich meine Aufmerksamkeit und meine Energien richte - und viele weitere Einzelheiten mehr) nicht nur bewusster und damit greifbarer, sondern auch verständlicher. Außerdem wird deutlich, ob die bis jetzt verfolgte Richtung im Denken und im Handeln so bleiben kann oder ergänzt und erweitert werden sollte. 

Schließlich ist das ganze unterhaltsam, regt die Fantasie an, fördert die Fähigkeit, bewusster wahrzunehmen und den eigenen Alltag 'selbst' freundlicher, fröhlicher und wohl-tuender zu gestalten und dient im Miteinander auch einem besseren gegenseitigen Kontakt.

Es lohnt sich, diese spielerische Standortbestimmung in größeren Zeitabständen (z.B. ein Jahr) zu wiederholen und dann die aktuellen Ergebnisse auch mit den vorausgegangenen zu vergleichen.
 

siehe auch:  Chef (C-Fugru)     Ermutigung      Rollen-Spiele 

                    LABYRINTH / Chef     

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Rülpser -> Zit.1         
 

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