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Opfer
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  •  Opfer  (1)  -  ohne Standvermögen, ohne ...

 

 

Opfer  1

ohne Standvermögen, ohne eigene Entscheidungen

 

Bedrückende Gefühle suchen hin und wieder wohl jeden von uns heim. Doch wer noch nicht zum Opfer geworden ist, schafft es früher oder später, sie zu überwinden und sich auf die Zuständigkeit und Verantwortung für sich selbst zu besinnen, also die Hemdärmel hochzukrempeln und die eigenen Anliegen dann auch in die eigenen Hände zu nehmen.

Nicht so das Opfer. Es fühlt sich immer wieder eingesperrt und gefangen im Kreis seiner (selbst auferlegten) Verpflichtungen und Erwartungen.

Alle ziehen an mir!
Ich kann nicht anders! 
Das wird von mir erwartet! 
Dem muss ich entsprechen!
Das muss ich machen!
Darum muss ich mich kümmern!
Das kann ich doch erwarten!
Zwang, Druck, keine erkenn-
baren Möglichkeiten, selbst 
etwas zu verändern!
Die anderen! 
(z.B. Partner, Kollegen, 
 die Verhältnisse)
usw. - usw. - usw.

Opfer - Es geht nicht anders

Beim Opfer fällt auf, dass es sich nach allen Richtungen gezerrt und verpflichtet fühlt. Es ist weich - und lässt mehr oder minder alles mit sich machen. Es scheint kein Rückgrat zu haben und muss buckeln. Natürlich stimmt das nicht: Es hat Rückgrat, aber es benützt es nicht.
 

Was ist der Weg?

Eine Möglichkeit ist, ‘bewusst’ eine aufrechte Haltung einzuüben *) und diese im Alltag möglichst beizubehalten - mit gutem Kontakt zum Boden, weichen und etwas tieferen Knien und im Gleichgewicht. Denn: Was auf der körperlichen Ebene trainiert und damit eingeübt wird, durchdringt auch die geistige Ebene (Denken, Verhalten und Handeln).

Jede Veränderung erfasst nach und nach immer den ‘ganzen’ Menschen. Das gilt nicht nur für Verbesserungen, sondern - und das verlangt besondere Wachsamkeit - natürlich auch für Verschlechterungen (Gewohntes, Nachlässigkeit, Bequemlichkeit, Ängstlichkeit).
 

Mit dem spürbar immer sicherer werdenden ‘Stand’, wird es möglich,

  • sich immer weniger ziehen, zerren und hin- und herschieben zu lassen,
weder von äußeren Gegebenheiten (die scheinbar andere erwarten),
 
noch von alten Denkvorstellungen (ich muss, es geht nicht anders, ich kann nicht anders, so hat ‘man’ es zu machen, so ‘muss’ ich mich verhalten, ich mache es 'nur' für dich / für andere),
 
noch von dazu gehörenden und damit irreführenden Gefühlen (schlechtes Gewissen, innerer Druck, irreale Sehnsucht, utopische Hoffnungen, Erwartungen und Rechthaberei), wenn zum eigenen Nutzen Veränderungen in Angriff genommen werden.
  • die Entscheidungen für das Eigene (Denken, Verhalten, Handeln und Wohl- fühlen) mehr und mehr in die eigene Zuständigkeit und in die eigene Verantwortung zu holen.

 
Was entwickelt sich?

Aufrechter Mensch - entscheidet bewusst

 
So wird das bisher so hilflose Opfer zum eigen-verantwortlich Handelnden.

‘Sich entscheiden’ bedeutet dann auch, die Wirkungen dessen, was ich ‘tue’ oder auch ‘nicht tue’ zu beachten, zu spüren und zu genießen !

Will ich nichts zu meinen Gunsten verändern und verbessern, dann kann ich mich auch dafür entscheiden, es so zu lassen, wie bisher. Auch gut. Und jetzt kann ich das Gute an dieser Situation genießen (z.B. ich muss mich nicht anstrengen, ich kann mich von den anderen bedauern und vielleicht auch verwöhnen lassen usw.).

Oder ich entscheide mich, dafür zu sorgen, dass es mir künftig besser geht. Dann kann ich mir entsprechende Möglichkeiten überlegen, die beste wählen und Schritt für Schritt die Sache anpacken.

"Eine bewusste Entscheidung, 
die gleichzeitig Vor- und Nachteile bedenkt, 
ist eine persönlich gute Entscheidung !" 

Sie hat immer schöne Seiten, die dann auch mit Freude zu genießen sind - und sie hat natürlich auch Belastungen und Anstrengungen, die dazu gehören und dann die Freude über das Positive keineswegs schmälern.

Solche Möglichkeiten hat das Opfer nicht. 
Es weigert sich, eigene Entscheidungen zu treffen und dann dafür auch selbst die Verantwortung zu übernehmen. Es verweist auf Notwendigkeiten und Zwänge, Regeln, Gebote, Verbote und Erwartungen (des Partners oder anderer) und gibt die Schuld anderen und den Verhältnissen - und leidet dann. - Da gibt es nicht viel zu genießen. 
Und genau daran ist zu erkennen, dass in dieser Einstellung der Wurm bohrt und werkelt. - Zum eigenen Schaden!
 

* z.B. mit Meditativem Gehen und Laufen
 

 
  Wer sich als Opfer fühlt, scheut sich davor,
Verantwortung zu übernehmen.       (unbekannt)

 

Thema der Woche ab 10.01.09  (16.11.03)      Du .., die anderen .., die Verhältnisse - alles ist einfach nicht so, wie es sein sollte!  -  Oder: Es ist momentan so, wie es ist! - Wie ist es denn genau? Und was kann ich selbst dazu beitragen, um jetzt das Bestmögliche daraus zu machen? -  Wann bin ich Opfer, wann mache ich mich also 'selbst' zum Opfer? - Kommt das vor?

siehe auch:  Newsletter Nr.39    

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