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Heilen
Inhalt /
Hinweise:

 

Heilen  1

 'Ganz'-werden mit spielerischer Hingabe

 
Humor, Leichtigkeit, Spielen und Lachen
machen nicht nur jeden Menschen,
sondern auch den Alltag erträglich und erfreulich.

 

Über einen Baumstamm balancieren,
rote Schleifen an deinen Scheibenwischer hängen,
auf einem Jägerstand frühstücken,
dem Klang deiner Stimme lauschen,
den eigenen Schatten durch die Sonne hüpfen lassen,
als Schlange durch das Gras kriechen,
die Haare zausen,
Regentropfen als Diamanten bestaunen,
mit Blumenzwiebeln deinen Namen schreiben,
das Kätzchen auf der Mauer fragen,
im Wald die Bäume umarmen,
mit dem Grashalm deine Nase kitzeln,
vor dem Feuer schweigen,
einander fangen,
Kerzen vor den Spiegel stellen,
einander mit Märchen verzaubern,
bewegt sein und weinen,
unter eine Welle tauchen,
Regenbogen auf die Fenster malen,
einen Ball dir weiter werfen,
Pusteblumen ausblasen,
gemeinsam einen Schneemann bauen,
Steine über das Wasser hüpfen lassen,
zuschauen, wie die weise Eule ihren Kopf schüttelt,
barfuss durch den Bach laufen,
schweben in Hängematten mit bunten Perlen,
lachen,
rufen und eine Echo finden,
einander begegnen.

Kennst du dieses Lebens-Gefühl des Sich-rund- und -wohl-fühlens? 

Es verändert sich ja ständig. Immer wieder kann es so dicht und intensiv werden, dass wir ‘Glück’ dazu sagen. Dann fühlen wir uns hingegeben und eins mit uns selbst, dem Du, der Welt, diesem Augenblick. Die Energie fließt. Alles ist leicht und geht leicht (auch wenn es mühsam ist).

Lässt dieses Erfüllt- und Ausgefüllt-sein dagegen nach, sei es dass Eintönigkeit sich breit macht oder Streit, Sorgen, Schmerzen und Krankheiten belasten, dann sagen wir ‘Unglück’ dazu und merken nun auch plötzlich die Sehnsucht danach, dass es heil, wieder gut und erfreulich wird. 

Heilen, also wieder mehr in diesen Zustand voll Freude, Lachen und Leichtigkeit hinein zu finden - alleine, mit dem Partner und anderen zusammen - kann den Beistand Außenstehender (z.B. Vertraute, Ärzte, Therapeuten, Lehrer usw.) erfordern. Es geht aber nie ohne das entschlossene "Ich will selbst dafür sorgen, dass ich mich (wieder) wohler und auch immer öfter glücklich fühle!". Das verlangt eigenes Weiterentwickeln und damit Sich-verändern im Denken, Fühlen und Handeln, also geistig, körperlich und inhaltlich.

Heilen fordert gleichzeitig drei Handlungs-Richtungen, nämlich

  • die gegebenen Alltagsinhalte nach und nach 'selbst' so umzugestalten, dass sie 'spürbar' mehr Freude machen. Das darf auch mit neuen, auch mit verrückt erscheinenden Ideen geschehen. Wichtig ist dabei, dass die Verbindung zur eigenen Realität nicht nur erhalten, sondern möglichst noch intensiviert wird (z.B. Der morgendliche Blick in den Spiegel, verbunden mit dem Vorsatz "Heute schenke ich mir und anderen immer wieder ein freundliches und fröhliches Lächeln!", wirkt schon Wunder.). 
    Scheinbare Lösungen wie alles hinschmeißen, andere beschuldigen, in unrealistische Hoffnungen und Drogen flüchten oder auch resignieren, sind unbrauchbar, weil sie Belastungen und Leid nur vermehren.
     
  • ständig neue Freude-Möglichkeiten auszuprobieren und, wenn lohnend, in den eigenen Alltag einzubauen (z.B. Neues dazu-lernen, Alltägliches nun auch mal in anderer Art machen, Höhepunkte gestalten - usw.). - "Was könnte mir vielleicht auch noch Freude machen, was ich bisher 'so' noch nicht probiert habe?"
     
  • für mehr Gleichgewicht und damit Ausgleich zu sorgen, denn, nicht alles, was Freude macht, den bisherigen Gewohnheiten entspricht oder auch bequem ist, tut in dieser Form und in dieser Zusammensetzung auch gut (z.B. einseitig nur Arbeit, nur Sitzen, nur Hektik usw.). - Auch das gleichzeitige Beteiligen von Verstand und Gefühl, von eigenen Interessen und denjenigen des Partners und anderer gehört selbstverständlich dazu. - Gleichgewicht sucht immer die gerade bestmögliche Verbindung der Polaritäten. 
    Selbst - bewusst - und aktiv !

Für das Heilen ist es also ungemein wichtig, mit Umsicht und Achtsamkeit eine Menge zu tun und damit gute Voraussetzungen zu erschaffen, dass ‘es geschieht’.
Die Wirkungen sind mit mehr Wohlgefühl zu spüren. 

Sie erinnern dann auch in jedem Augenblick: 

"Wahrnehmen, also beachten, spüren und genießen!
Und weiter so!" 
  

 

Aus der Haut fahren können wir tatsächlich nicht. -
Wir können aber den Raum innerhalb der eigenen Haut
mehr beachten und besser und intensiver nutzen.

 

Zitate 22:  Heilen  -  und Vertrauen

Nicht Schriften und Substanzen heilen,
sondern Vertrauen.

               Amchi, tibetischer Arzt

Glauben & Heilen
Wertvolle Information  vom 26.04.11:  www.das-geheimnis-der-heilung.de  

Thema der Woche ab  10.05.13 (07,04)    Meist denken wir ans Heilen nur im Zusammenhang mit Erkrankungen oder spürbaren Schmerzen. - Aber Heilen kann auch als Prozess des 'Ganz-werdens' gesehen werden. - Das meint dann wohl, 'mich immer mehr zu dem Menschen zu entwickeln, als der ich gemeint bin'.  - Und wie bin ich nun gemeint - in meiner Ganzheit - und in meiner Einmaligkeit? - Was steckt alles in mir, noch in mir - und möchte durch mich in die Welt kommen? 

ab 16.11.02  
Newsletter Nr. 146 vom 21.03.13  (Heilen1/ALLTAG + Heilen2/MOSAIK)       Wenn wir von 'heilen' sprechen, meinen wir, dass Unwohl-Gefühle (Schmerzen, Krankheiten, Angst, Antriebslosigkeit, Sprachlosigkeit usw.) verschwinden und ein Gut- und Rund-Fühlen wieder kommen mögen. Ein momentanes Defizit, ein momentaner Mangel, soll also behoben werden. Das geht aber nicht nur mit Tabletten, Massagen, Operationen oder Gesundbeten ( noch schlimmer: es muss gehen). - Jetzt ist eigenständiges und veränderndes Handeln gefordert - und zwar, es sich selbst wieder besser gehen zu lassen. - Wie geht das denn? Und ist da überhaupt Zeit dafür da? Und tut man das denn - was sagen da die anderen? - Und angeblich soll es sogar leicht sein und wirklich Spaß machen? 
                                
***Wir singen nicht, um zu singen, sondern um nicht zu weinen.
                                                    (Wahlspruch einer kubanischen Band)***

Anmerkung:
Dieser Wahlspruch hat mich sehr angerührt. Er drückt zum einen die Belastungssituation und das Leid aus, dem diese Menschen ausgesetzt sind - und zum anderen die Weisheit, aktiv und schmerzlösend für sich selbst (und andere) mit dieser momentanen Realität besser zu leben. Denn Heraus-singen entlastet und befreit die Seele - genauso, wie Heraus-reden - , bringt Bewegung, macht Freude, nimmt Stellung und schafft verbindende Kontakte. Es wirkt ‘heilend’.
Auch
Augustinus hat diese wichtige und wohltuende Wirkung des (Heraus-)Singens schon gepredigt: "Singe - und gehe deinen Weg!" Wobei da selbstverständlich nicht unbedingt ‘schön und richtig’ singen gemeint war, sondern auch das Vor-sich-hinbrummeln, das Summen und das wahllose Tönen. Dabei sind die Lippen leicht geöffnet und leicht in Bewegung - und, wie von selbst und durch Zauberei bewirkt, stellt sich, wie immer die Ausgangssituation vorher war, ein Gefühl des Beschwingtseins und von mehr Leichtigkeit ein. Und damit lässt sich die eigene Realität viel besser und auch fröhlicher nehmen und gestalten.
Das wirkt übrigens auch bei Anspannungen, Streit, Stress usw.: Ein kleiner Spaziergang an frischer Luft und dabei vor sich hintönen. Gleichzeitig beobachten (und genießen), wie sich die Stimmung mehr und mehr aufhellt und der Kontakt zur eigenen Ruhe und zum fließenden Atem wieder spürbar werden.

(Wdh. Nr.27)

 

siehe auch:   Spiele in diesem Buch      Zitate 4 (Augustinus)  

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