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Geht schon

ist meistens eine Ausrede

 

"Das geht schon!" 
verwende ich im Alltag immer wieder.

Meist will ich irgend etwas tun.
Dazu kommt dann von Außen (Partner, Kollegen, Freunde) ein Hilfeangebot - oft auch von Innen (Innere Stimme, Intuition) so ein Gefühl, dass es für mich anders besser und einfacher wäre.
Häufig weise ich solche Hinweise mit "Das geht schon!" zurück. - Um nicht das zu machen, was andere gerade meinen, um nicht Gewohntes und Vertrautes verlassen und um mich nicht für Neues anstrengen zu müssen. In mir setzen sich dann Trotz, eingefahrene Gewohnheiten und Bequemlichkeit durch. - Obwohl ich es ja eigentlich schon ganz gerne besser hätte. - Aber ich möchte mich dann eben davor drücken, selbst meinen Teil dazu beizutragen.
Natürlich ist das mein Nachteil - und natürlich bezahle ich dafür letztlich einen viel höheren Preis, als das eigene Bestmögliche gleich zu tun.
Manchmal steigere ich mich sogar noch in ein "Das muss so gehen!" hinein. Entsprechend verbissen bin ich dann auch.

Heute bemerke ich, nachdem ich mich nun auch selbst sorgfältiger beobachte, dass bei solchem Handeln viel Ungeduld, Unsicherheit, Bequemlichkeit und Nachlässigkeit dabei sind, mir die notwendige Zeit zu nehmen und zu lassen, meine bestmögliche Lösung für diesen Augenblick zu (er-) finden. - Das kann eine bisher schon vertraute Übung sein, das kann eine neue Mischung von verschiedenen schon bekannten Möglichkeiten oder auch etwas ganz Neues sein, das kann aber auch die Einsicht sein, für diesen Fall kompetente Hilfe von Außen zu erbitten.

Mit diesem "Das geht schon!" wähle ich häufig die dritt- oder viert-beste Lösung. Das schadet mir - und gleichzeitig auch anderen, auch wenn es im Augenblick schneller geht und bequemer ist.

Neuerdings bemühe ich mich, wenn ich wieder meine Ungeduld oder auch meine Unsicherheit spüre, wenn mir dann vielleicht sogar wieder dieser lähmende Ausspruch "Das geht schon!" oder gar "Das geht nicht anders!" über die Lippen rutscht, mir bewusst die Fragen zu stellen:

"Geht es auch besser, freundlicher und fröhlicher?
Wenn ‘ja’, will ich es dann für mich trotzdem
schlechter als mir möglich machen?"

Bis jetzt waren immer Verbesserungen möglich, vielfach sogar ohne großen Mehraufwand! Ich habe das vorher nur nicht beachtet.

Dieses bewusste Suchen nach besseren Lösungen für die aktuelle Situation, macht mehr und mehr Spaß! So wird der Alltag, ja jeder Augenblick, schöner und spannender. Auch die Beziehungen zum Partner und zu anderen Menschen werden intensiver.
 

Newsletter Nr. 77 vom 24.11.06         Thema der Woche ab 02.12.06
Zwei Texte erhalten Sie heute, "Geht schon…" und "Wichtig…". Beide sind miteinander verwandt - und sie spiegeln (leider) Alltägliches. Dahinter stehen genauso Schnell-schnell, Bequemlichkeit, Unaufmerksamkeit und automatisierte Gewohnheiten.
Ich kenne niemanden, dem es, zumindest hin und wieder, nicht auch so gehen würde. - Doch soll es so bleiben?
'Bewusster' bedeutet: "Ich spüre und beachte, wie das für mich ist und wie es für mich wünschenswert wäre!" Jetzt kann ich aktuell und passend für die momentane Situation (meine Bedürfnisse + deine Bedürfnisse + momentane Gegebenheiten) entscheiden, was genau ich tun will - und laufe nicht mehr in die Falle automatisierter Gewohnheiten von gestern oder vorgestern. - Anstrengender, aber auch lohnender! - Ausprobieren!
***Wer sich als Opfer fühlt, scheut sich davor, Verantwortung zu übernehmen.  von unbekannt*** 

siehe auch:   Wichtig 

 
Texte unter "G" G-Fundgrube Geburt u. Tod Gedanken Gefühle
Gegeneinander Gegenwart geht schon gemeinsam Geschichten
Gewaltfreie Kommunikation Gewinn Gewohnheiten Glauben
gleichzeitig Glück Gott Grenzen Grund-Bedürfn.
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