Sorgen für mehr Freude-spüren, Bewußt-sein, Lebendigkeit und Intensität !
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Bewusster
Inhalt /
Hinweise:
  •    Bewusster (1)  -  ein menschlicherer ... HINWEIS:  Z-Ende

  •  Bewusster (2)  -  leben

  •  Bewusster (3)  -  und mehr im Gleichgewicht ....
                                (Sammlung)
                                Im einzelnen

 

 

Bewusster  2

leben

 

Bewusster zu leben 

bedeutet

jeden Tag,
jede Stunde,
jede Minute,
ständig -


verbinden   
 

also mehr und genauer - 
wach

denken + handeln,
tun + lassen,
gestalten + spüren,
wahrnehmen + teilnehmen,
sehen + hören + riechen +
  schmecken + fühlen,
sich einsetzen und dafür sorgen +
  vertrauen und zulassen,
verbinden + einigen,
danken + genießen -

 

mit

Kopf + Körper,
Gedanken (denken) +
  Gefühlen (spüren),
Innen + Außen,
eigenen Bedürfnissen und Zielen +
  Bedürfnissen und Zielen des Partners,
  anderer und der Umwelt -

 

gleichzeitig

achtsam + gelassen,
geduldig + ausdauernd,
vielfältig + kreativ
mit geringstmöglicher Anspannung +
  größtmöglicher Entspannung,
mit Engagement ‘für’ immer mehr Licht
  im eigenen Leben (Freude, Wohl-fühlen
  und Lachen von Herzen) +
  immer weniger Schatten (Schmerzen,
  Bedrückendes, Ärger und Krankheiten).

 

Bewusster zu leben

muss, um erhalten und
entwickelt zu werden

ständig angewendet - und immer
  weiter gelernt und geübt werden
  (z.B. mit Meditativem Laufen + Gehen).

 

Bewusster zu leben

bedeutet also

in der Tat
  immer mehr Mensch zu sein.

 

Warum eigentlich?

Macht das Sinn?
Was ist der 
Nutzen / Gewinn?

Weil der Mensch von klein auf von Eltern,
  Lehrern, Schule, Gesellschaft, Wirtschaft 
  usw. mit Informationen, Aufträgen, 
  Lerninhalten, Geboten und Verboten 
  gefüttert und damit programmiert wird, um 
  es so zu machen und so zu funktionieren, 
  wie das ‘erwartet' wird. - Doch das sind 
  fremde Vorgaben und sie wirken, auch wenn 
  sie noch so gut gemeint sind / waren, als 
  Fesseln und damit letztlich selbst- 
  schädigend, solange sie nicht ‘bewusst’
  verarbeitet oder durch neue, eigene
  Inhalte und Ziele ersetzt werden. Nur so 
  kann der Mensch mehr und mehr der 
  werden, der er selbst werden will (selbst- 
  ’bewusst’, eigen-ständig und eigen- 
  verantwortlich - fähig zu selbst-gestaltetem
  Lebens-Glück).
 

 

 

 

Bewusster  3

und mehr im Gleichgewicht - lernen und üben

SAMMLUNG

 

In jedem Augenblick bewusst zu leben, das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden zu können, das rechte (momentan bestmögliche) Maß zu finden, in den Polaritäten zu leben, also in bewusster und achtsamer Verbindung von Verstand und Gefühl, Kopf und Bauch, Innen und Außen, Ich und Du, Spannung und Entspannung usw. und das so glücklich und fröhlich, wie in diesem Augenblick nur möglich, ist anstrengend. Es verlangt waches Dabei-sein, klare Entscheidungen und Hingabe, also dann auch mit Leib und Seele anwesend (präsent, dabei) zu sein.

So wird eigenes bestmögliches und auch selbt-gestaltetes Leben möglich und gelingt immer mehr.

Doch das ist nichts, was einem einfach so in den Schoß fällt oder was man einfach hat.

Uns allen ist gemeinsam, dass uns die Aufmerksamkeit, also die Fähigkeit, innerlich und äußerlich mit allen Sinnen wahrzunehmen, mitgegeben ist. Sonst könnten wir nicht leben. - Doch ob wir mit Ablenkung, Zerstreuung und Gedankenlosigkeit etc. Un-Aufmerksamkeit daraus machen oder mit Konzentration, Sammlung und Entspannung die Aufmerksamkeit trainieren und entwickeln - das bleibt jedem selbst überlassen.

  • Wie mache ich es in meinem Lebens-Alltag?

  • Und wie würde ich es mir mehr wünschen?

Das Leben insgesamt kann nur dann bestmöglich gelingen, wenn die bewusste innere Verbindung zu beiden Polaritäten, die unser Leben ausmachen, gefunden, gepflegt und im Gleichgewicht erhalten wird.

Gleichgewicht setzt immer voraus: "Ich beachte und spüre beide Seiten!" (rechte Körperseite und linke Körperseite, rechten Fuß und linken Fuß, Ferse und Ballenlinie, aktive Tätigkeit und Ruhe,  Nähe und Abstand, Anspannung und loslassende Entspannung usw.)

Gleichgewicht entsteht aus einem wellenartigen Gestalten der eigenen Inhalte. Da ist zum Beispiel auf der einen Seite die Arbeit mit Anspannung und Stress und auf der anderen Seite sollte dann in ausgewogenem Maß auch für Entspannung, bestehend auch aus Ruhe, Stille und Geschen-lassen (also nun mal nicht wieder aktiv powern) gesorgt sein. Der Unbeweglichkeit auf einem Bürostuhl sollte die Bewegung im Freien und damit an frischer Luft gegenüberstehen.

Unendlich viele Komponenten gehören also zum eigenen Lebens-Alltag. Sie wollen alle berücksichtigt und mit-einbezogen sein.

Das geht, doch es geht nur dann, wenn die Möglichkeiten, das eigene Leben wirklich in eigener Zuständigkeit und Verantwortung jeweils bestmöglich zu gestalten, genutzt und ausgeschöpft werden.

Ein wesentlicher Mitgestalter unseres Lebens ist das Unbewusste.
Einmal programmiert prüft und vergleicht es ständig, ob das aktuelle Handeln den eigenen Vorgaben entspricht. Und es schickt die Ergebnisse mit guten oder weniger guten Gefühlen ins Bewusstsein. Über die Intuition kommen Einfälle und Ideen.
Hier sitzt eine wichtige Chance, auch im Unbewussten die Prinzipien 'wache und entspannte Aufmerksamkeit und Gleichgewicht' verstärkt zu verankern und damit auch die unbewussten Kräfte in dieser Richtung zu mobilisieren.
Sie helfen und unterstützen, das immer mehr zu tun und zu sein, wie sich jeder sein eigenes Verhalten mehr wünscht - und nicht nur in Worten und guten Vorsätzen stecken zu bleiben.

Gehen tut das dadurch, dass wir Inhalte lernen und trainieren, die diese Grundprinzipien enthalten. z.B. mit Meditation, T'ai Chi, Qi Gong, Meditativem Gehen und Laufen, Autogenem Training, Meditativem Tanz usw.
Die Inhalte solchen Trainings (Beweglichkeit, Achtsamkeit, Verbindung der Polaritäten usw.) generalisieren sich geistig und körperlich und setzen sich mit mehr Fülle und Intensität, neuen Einfällten, Ideen und Möglichkeiten immer mehr durch. Das eigene Leben wird reicher. 

Doch neben den traditionellen Übungswegen, zu denen es (insbesondere in den Volkshochschulen) viele Angebote gibt, kann auch jeder für sich und täglich 'wache und entspannte Aufmerksamkeit und Gleichgewicht' üben und trainieren. Völlig unauffällig - völlig kostenlos - und doch auch so schon recht wirksam (spürbar).

Im Folgenden werden dazu Anregungen angeboten.

LeserInnen, die eigene Erfahrungen (Empfehlungen) beisteuern können, lade ich ein, mir diese zu schreiben. Soweit möglich, werde ich sie in die Sammlung aufnehmen. 
Für Zuschriften bedanke ich mich bereits im voraus sehr herzlich! Bitte vermerken Sie im Betreff Ihres Emails: "Für die Sammlung Bewusster 3" 

 

Im einzelnen:

Duschen: Ein einfacher und begleitender Übungsweg kann es sein, das tägliche Duschen wirklich aufmerksam und anwesend zu machen, dabei den Wasserstrahl mit dem Spüren und innerlich mit der Aufmerksamkeit zu begleiten. Der Wasserstrahl kommt von außen, die Aufmerksamkeit gleichzeitig und an der gleichen Körperstelle von Innen.
 
Aufstehen und
Hinsetzen:
Wie oft stehen wir doch täglich von einer Sitzgelegenheit auf und setzen uns dann auch wieder nieder? Jedes Aufstehen langsam und ruckfrei durch Gewichtsverlagerung auf beide Füße - und zwar für den ersten Moment im Gleichgewicht, jedes Hinsetzen in Form langsamen Absenkens, also nicht sich einfach fallen lassen. Der äußeren Bewegung innerlich zuschauen und sie gleichzeitig spüren. Das zur wachen Gewohnheit werden lassen - aber nicht automatisch abspulen.
 
Radfahren: Radfahren möglichst mit aufgerichtetem Körper, die beiden Sitzhöcker auf dem Sattel spüren und dafür sorgen, dass die Ballenlinien der Füße genau über den Achsen der Pedale aufliegen. Das Treten: Der eine Fuß übernimmt langsam steigend den Druck, der andere Fuß lässt gleichzeitig die Anspannung immer mehr los, bis er wieder langsam zunehmend den notwendigen Pedaldruck übernimmt. Und so weiter, in einem weichen und fließenden Wechsel. - Der Bewegung innerlich mit der Aufmerksamkeit zuschauen und sie gleichzeitig spüren!
Was verändert sich gegenüber der bisherigen Art zu fahren?
 
Autofahren: Autofahren: Beim Anfahren dem Motor nur so viel Gas geben, wie er zur späteren Aufrecherhaltung der gewünschten Geschwindigkeit (z.B. 60 km/h) benötigt. Nicht mehr. Ihn also etwas langsamer kommen lassen. 
Frühzeitig vor roten Ampeln Gas wegnehmen und damit weniger Energie sinnlos wegbremsen.
Ganz aufmerksam! Beobachten und spüren, wie sich diese veränderte Fahrweise auf den Gesamtspannungszustand des Körpers auswirkt. Wie verändert sich das Wohl-fühlen (spürbar)?
 
Füße und Bewegung 
im Gleichgewicht:
Gehen - mit möglichst weichen und flachen Schuhen, in denen der Fuß 'abrollen' kann. Darauf achten, dass die Aufmerksamkeit während der Bewegung bei den Fußsohlen ist (innerlich der Bewegung zuschauen und sie spüren). Für 'gleiche' Belastung von Fersen und Ballenlinie sorgen. Die Bewegung kann nach und nach zu einer Art fließenden Welle werden (ohne besonderen Aufschlag der Fersen oder besondere Betonung der Ballenlinie - weich und fließend). Der übrige Körper darf aufgerichtet und entspannt sein.
Die Wirkungen im Körper beobachten, spüren und genießen! - Dieses Gehen zur 'wachen Gewohnheit' werden lassen!
 
Partnerschaft
weiter-entwickeln
Gerade die Beziehung zwischen "Ich" und "Du" (Partnerschaft) braucht viel 'wache und entspannte Aufmerksamkeit und gleichzeitig Balance'. Hilfreich ist es da, täglich die Kraft des Unbewussten für das erfolgreiche eigene Handeln mit entsprechenden Zielsätzen einzubinden und zu fördern. Beispiel:
"Ich wirke achtsam, bewusst und friedvoll-verbindlich an unserer Partnerschaft zwischen dir
(Name) und mir (Name) mit - und gebe mein Bestes, um Freude, Wohl-fühlen, Lachen und Leichtigkeit zu mehren und für auftretende Konflikte mit dir zusammen gute und weiterführende Lösungswege für uns beide zu finden und zu gehen."
Besonders schön ist es, wenn beide Partner sich auf den gleichen Zielsatz einigen und ihn nach einer Meditation oder Entspannung laut sprechen.
Achtung: Das Unbewusste nimmt alles, was ich sage oder auch nur denke "wörtlich". 
 

 

 

siehe auch:    Bewusst     Bewußt-sein     Partnerschaft 

                     MOSAIK / Bewegung     MOSAIK / Roter Faden4     MOSAIK / Selbstbewusst + Selbstvertrauen 

 

Texte unter "B" B-Fundgrube Begegnen Beschuldigen Besser wissen
Beten Beurteilen Bewegung Bewerten Bewusst
Bewusster Bewußt-sein Beziehung Boden Botschaften
 Brennen          

 

verstreute "B"-Texte Beachten1 -> Start Beachten2 -> Aufpassen Beachten3 -> Zit.26
Behaupten -> B-Fugr. Bequemlichkeit -> D-Fugr. Bestmöglich -> D-Fugr.  
 

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