Sorgen für mehr Freude-spüren, Bewußt-sein, Lebendigkeit und Intensität !
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A-Fundgrube 
 

Alltag (1) 

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Aufgabe 

Aufmerksamkeit (1) 

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A-FUNDGRUBE 

   Mensch werden 

   Heute 

   Zitate 11: 

   Meditation 

   Magie des JA 

   Zitate 19: 

- Überblick 
 

- Alltags-Check 

- Neuanfang oder Fortsetzung ? 

- und Geschichten - ein Spiel 

- Sich selbst - und anderen - wohl tun ? 

- braucht immer 3 Komponenten 

- befreit von engenden Zöpfen 

- Konflikte und Spannungen
  + Loben und Anerkennen 
  + Miteinander reden 

- Das 'eigene' Bestmögliche geben! 

- - - 

 

 

- und Mensch sein 

- Jetzt! - In diesem Augenblick! 

- Selbst tun - statt 'erwarten' und ... 

- Mystik, Worte u. persönl. Wahrheit 

- für jede Beziehung 

- Leben - "Ein Beispiel" von E.Fried 

 

NEUE ADRESSE für LABYRINTH:
http://www.labyrinthalschance.de/
Die Umstellung der einzelnen Links erfolgt aus Zeitgründen nur nach und nach!

 

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Mensch werden  -  und Mensch sein

Kaum war ich als Säugling frisch auf der Welt, da wusste ich schon, was ich will und was mir gut tut. Auch, wie ich es am einfachsten bekommen konnte. Ich verzauberte und nervte Eltern und Mit-Menschen mit Lachen und Schreien, Lallen und Gestikulieren - und alle waren begeistert von diesem, nur an sich selbst denkenden, ausdrucksstarken Menschlein.

Kurze Zeit später wollten dann plötzlich alle - Eltern, Freunde, Schule, Kirche usw. - etwas Gescheites aus mir machen. Sie versuchten mich zu dem zu erziehen, was sie für richtig, klug und erstrebenswert hielten. - Das "du musst, du sollst, du darfst nicht, so ist es ordentlich und richtig, anders böse und verkehrt", hielt in meinem Leben Einzug.

Jeder wusste es für mich besser - und jeder meinte es mir bestimmt gut.

Doch mir nahm das zunehmend die eigenen Möglichkeiten. Es engte mich ein.

Immer seltener spürte ich noch, was ich für mich wirklich wollte und was mir dann auch gut tat. Ich beachtete das kaum noch, weil von außen Beifall, Ermahnungen und Druck mehr und mehr zum Maßstab wurden. Sie drängten sich an die Stelle von eigenem Spüren und Herausfinden, was ich wirklich will und brauche und danach eigenem Entscheiden. Ich hatte begonnen, zu funktionieren. Mal, wie es den Erwartungen und Forderungen entsprach - und mal dagegen (‘ja - nein’, ‘dafür - dagegen’, ‘entweder - oder’ usw.).

Das ging eine ganze Weile so, bis sich dann immer öfters mein Körper zu Wort meldete. Mit Wehwehchen, Schmerzen und Krankheiten begann nun er immer eindringlicher auf diese Missstände des Auseinanderklaffens meines äußeren Verhaltens und meiner inneren Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

Schließlich wurde mir klar, dass ich der kindliche, überwiegend selbst- und gefühls-bezogene Mensch der Vergangenheit nicht hatte bleiben können. - Ich musste wachsen. - Doch der aufgezwungene (an-erzogene), überwiegend außen-orientierte Weg des Wissens, der Regeln, des Nur-machens und der Stärke, konnte, das spürte ich nun (!), auch nicht das alleinige Ziel der Entwicklung sein.

Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Damit es mir, alleine und mit anderen zusammen, immer besser geht - im Sinne von wohler fühlen, mehr Freude und Lachen spüren und glücklicher sein - muss ICH (und so wohl jeder für sich) weiter wachsen und immer mehr lernen, in meiner Realität ein ganzer, ein authentischer Mensch zu sein, der in der eigenen Art sowohl nach Innen die eigenen Gefühle und Bedürfnisse spürt, beachtet und wichtig nimmt, als auch gleichzeitig nach Außen die guten Verbindungen zum Partner, zu anderen Menschen und zur Umgebung sucht und erfreulich mit-gestaltet. Der mit Überzeugung und Freude lebt, was er sagt.

Das bedeutet also:

  • Nicht nur reden oder irgend etwas glauben, sondern die eigenen Ziele klären, nächste Schritte überlegen,

  • dazu die notwendigen eigenen Entscheidungen treffen,

  • das dann auch tun, so gut es schon geht - in eigener Zuständigkeit und in eigener Verantwortung,

  • und dran bleiben!

Es ist wie mit einer Blume: Sie sprießt aus dem Boden und muss wachsen, die in ihr steckende Fülle und Blütenpracht also entfalten, so gut es die Verhältnisse eben erlauben. Kümmert sie sich nicht darum oder sperrt sie sich gar, dann beginnt sie im Momentanen zu erstarren und stirbt früher oder später ab, ohne den in ihr ruhenden Auftrag des Lebens - zu blühen, zu duften und in der ganz eigenen Art bereichernd dabei zu sein - zu erfüllen.

siehe auch:   Mensch   Mensch sein     unten: Zit.19  

                    MOSAIK / Authentisch     MOSAIK / Mensch     MOSAIK / Roter Faden 7(1-7) 

                    LABYRINTH / Egoist        MOSAIK / Miteinander       MOSAIK / Schmerzen 

 
 

Heute!  -  Jetzt! - In diesem Augenblick!

Das ‘Heute’ steht - leicht bebend - an der Tür und sagt mit leiser Stimme: "Ich geh' mit dir! - Ich bin bereit, ich stimme zu! - Und du?"

siehe auch:    MOSAIK / Heute 

  
 

Zitate 11:    Selbst tun  -  und nicht 'erwarten' und 'nur träumen'

Wenn du willst, dass etwas getan werden soll, dann tu es selbst.
Wolfgang Holbein 

siehe auch:    MOSAIK / Erwarten      MOSAIK / Selbst....        

 
 

Meditation  -  Mystik, Worte und persönliche Wahrheit 

Mindestens einmal pro Jahr nahm ich in der Vergangenheit eine Woche lang an einer Zen-Meditations-Gruppe teil. Vor den Vormittags-, Nachmittags- und Abendsitzungen erzählte unser Meditations-Lehrer jeweils Geschichten großer Meditationsmeister oder er las uns Texte von Mystikern verschiedener Religionen und Kulturen vor. Dieses Angebot von Erfahrungen und Weisheiten war immer beeindruckend und anregend.
Auf die Frage, warum er sich denn als Buddhist nicht auf die Lehren des Buddhismus im allgemeinen und des Zen-Buddhismus im besonderen beschränke, antwortete er lächelnd: 
"Für den einen ist gerade dieser Text wichtig, für den anderen jener. Das, was dem einen gerade unverständlich erscheint, löst beim anderen eine wichtige Erkenntnis aus. Ich weiß nicht, was jeder von euch gerade braucht. Deshalb biete ich euch alles an, was mir wertvoll erscheint. Jeder darf sich dann das herausnehmen, was für ihn von Bedeutung ist, was ihn also auf seinem ganz persönlichen Weg gerade  anregt, ermutigt und fördert. 
Entscheidend ist nicht so sehr, wer welchen Text wann geschrieben hat, sondern wozu du dich im einzelnen für dich anregen lässt! 
Erkenntnis ermöglicht gute Ziele - und die sind wichtig für überzeugtes und erfolgreiches eigens Üben und Tun!"


siehe auch:     Entwickeln    Grenzen    Meditation1    Worte   

                     LABYRINTH / Meditation     MOSAIK / Meditation 

 
 

Magie des JA  -  für jede Beziehung

Fünf JAs - langsam und bewusst (laut oder auch leise) ausgesprochen
- zum Beginn eines Tages,
- bei heraufziehenden (spürbar werdenden) Krisensituationen,
- in besonders schönen und beglückenden Situationen
- und auch immer wieder mal zwischendurch,
helfen mit, die gemeinsame Beziehung (Liebe) zu nähren und auf diesem Boden immer wieder ein achtsames und respektvolles Miteinander-umgehen zu finden.

Ich sage und lebe

"JA" zu mir !
 

Ich sage und lebe

"JA" zu dir !
 

Ich sage und lebe

"JA"

zu uns, zu unserer gegenseitigen Liebe und zu gegenseitigem Respekt !
 

Ich sage und lebe

"JA"

zu ständiger und ausdrücklicher Einigung (2 x und eindeutig 'JA') in Dingen unserer Beziehung !
 

Ich sage und lebe

"JA"

zu diesem Augenblick !
 
 
keimendes Blatt       erfülltes Herz reifes Blatt           


siehe auch:   Beziehung    Partnerschaft               MOSAIK / Beziehungs-Check 

 
  

Zitate 19:   Leben  - "Ein Beispiel" 

Auch ungelebtes Leben
geht zu Ende.

Zwar vielleicht langsamer,
wie eine Batterie
in einer Taschenlampe,
die keiner benützt.

Aber das hilft nicht viel:
Wenn man
(sagen wir mal)
diese Taschenlampe
nach so - und so vielen Jahren
anknipsen will,
kommt kein Atemzug Licht mehr heraus
und wenn du sie aufmachst,
findest du nur deine Knochen.
Und falls du Pech hast
auch diese
schon ganz zerfressen.

Da hättest du
genauso gut
leuchten können.

                                             Erich Fried   

 

 

Thema der Woche ab 10.10.13  (07,03)  Zitate 19 - Leben Ein Beispiel: - von Erich Fried -  Gerade der kalendarische Jahreswechsel oder auch das hin und wieder spürbare Gefühl "Ich sollte in meinem Leben weitergehen und nicht nur mehr oder minder erfolgreich auf der Stelle verharren!" regen an, auch zurückzuschauen zu Höhen und Tiefen der vergangenen Zeit, hinzuschauen zum gegenwärtigen Augenblick "Wie mache ich es jetzt? Immer noch so - oder habe ich Neues in mein Leben herein und mit dazu geholt?" und nach Vorne zu schauen, zu fragen und festzulegen: "Wie möchte ich immer mehr leben, immer mehr sein?" - Ich wünsche Ihnen ein gutes, bewegtes und buntes NEUES LEBENSJAHR (wann immer es 'für Sie' beginnt). - Sie dürfen aus Ihrem NEUEN LEBENSJAHR das 'für Sie' Allerbeste machen - in jedem Augenblick! Geben Sie sich einen Schubs und trauen Sie sich, fangen Sie jetzt an! - Es wäre traurig, weitere Lebenszeit ungelebt versickern zu lassen.

siehe auch:   Leben     oben: Mensch werden  

 

  

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verstreute "A"-Texte Abhängig -> R-Fugr. Abschied -> Z-Ende Achten -> Zit.26
Achtsamkeit -> Kennen-lernen (R-Fugr.) Affirmationen -> Ziels. Anders -> V-Fugr.
 Angewiesen1 -> M-Fugr. Angewiesen2 -> Entscheidungen (E-Fugr.) Arbeit1 -> D-Fugr.
Arbeit2 -> N-Fugr. Arbeit3 -> S-Fugr. Archiv -> Newletter Augustinus -> Zit.4

 

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